Adventures in Sasserine

Log: Das Ende der Grauls

Wildlande – [Umland von Sasserine, 18. Tag im Monat des Schwärmens 594 AZ]

Die Helden beraten sich, wie man die Gefangenen am besten befreien könnte. Aras plädiert dafür, die drei Ogerartigen in der Scheune mit einer List in den Wald zu locken, damit man einen großen Kampf umgehen könne. Corak will hierzu auf dem Dach Position beziehen.

Aras geht zum Eingang der Scheune und stößt die Tür auf. Durch die Ritzen und Schlitze der Scheunenwand fällt Sonnenlicht auf einen unordentlichen Lagerraum. Im hinteren Teil sitzen drei Ogerartige auf Schemelm um eine Destille, in der eine klare Flüssigkeit blubbert. Jeder hat einen Krug in der Hand und schauen verblüfft auf Aras.

„Euer Bruder Ruckus ist im Wald in eine Falle geraten – schnell, ihr müsst mir helfen!“, blufft er.

Die Ogerartigen springen auf. „Ruckus? Was hast Du mit Ruckus gemacht?“, dröhnen sie Aras an.

„Er ist in eine von seinen eigenen Fallen geraten!“, versucht es Aras noch einmal.

Die drei schauen sich an und schütteln den Kopf. „Nicht Ruckus!“, rufen sie aus und greifen an. „Was hast Du mit Ruckus gemacht?!“

Der kleinste der drei wirft seinen Kruf auf Aras, der aber an der Tür zerplatzt. Ein anderer, an dessen Ellenbogen ein zweiter kleiner Arm wächst, stürmt auf Aras zu, genau wie sein Bruder, dessen weißes Mondgesicht freundlich sabbert.
Aras weicht einen Schritt zurück und singt eine kleine Melodie, die das Licht um ihn herum biegt und ihn so verschwinden lässt. „Oh? Wo ist der kleine Mann?“, empört sich der Orgerartige mit dem Arm und stürmt nach draußen. „MAMAAA! Komm her, MAMAAA!“, brüllt er aus Leibeskräften. Auch seine Brüder stürmen nach draußen.

Yavia schaltet sich in den Kampf ein und greift die Graul-Brüder mit ihrem Blitzstrahl an. Doch kaum hat sie zweimal ihre Waffe abgeschossen, erscheint Mama Graul mit einem „Plopp“ in der Luft schwebend und faucht sie an: „Was habt ihr mit meinen Söhnen gemacht?!“ Plötzlich sieht sich Yavia von allen Seiten attackiert – Mama Graul schießt einen Zauber auf sie, und die drei Brüder schlagen von allen Seiten auf sie ein. Sie schießt auf Mama Graul und schwebt dann in die Luft, aus der Reichweite der groben Pranken der Graul-Brüder.

Corak ist mittlerweile am Eingang der Scheune angetroffen und springt mit einem mächtigen Satz nach unten. Im Fallen schwingt er sein Schwert nach unten und zieht die Klinge über den Rücken des Mondgesichts. Dieser dreht sich um und greift nun Corak an.
Auch Aras ist Yavia zu Hilfe geeilt und sticht zu, verletzt den Graul-Bruder schwer. Mama Graul hat mittlerweile Spiegelbilder von sich in die Luft gezaubert – es schweben nun vier dieser obszönen Gestalten in der Luft, die zu allem Übermaß noch unruhig flimmern und so das Zielen erschweren. Chuttle lässt sich davon aber nicht ablenken und feuert einer Mama einen Stein aus ihrer Schleuder an den Kopf.
Mittlerweile kommen weitere Grauls aus dem Haus gelaufen. Ein besonders großer mit einem Ogerhaken stellt sich Corak, die beiden jüngeren Grauls aus dem Spielzimmer treffen kurze Zeit später ein. Yavia, die mittlerweile von einem Vampirgriff der Mama in die Bewusstlosigkeit geschickt wurde, wird durch Chuttle wieder belebt. Aras befindet sich in einem Ringkampf mit dem Arm-Graul, den er zu verlieren droht, bevor er sich aus den kräftigen Armen des Ogerartigen windet und ihn mit seinem Schwert den Garaus macht. Nach und nach fallen die Grauls unter den Angriffen der Helden. Die Mama flucht jedes Mal bitterlich und kann sich kaum noch konzentrieren, so dermaßen außer sich ist die Nekromantin. Glück für die Helden! Die Mutter der unheiligen Brut kämpft bis zum letzten Atemzug, dann schießt ein Blitz von Yavia sie aus der Luft und sie fällt mit einem dumpfen Klatschen zu Boden.

Die Helden heilen sich noch einmal mit ihren Tränken und durchsuchen dann das Haus. Sie machen üppige Beute und machen sich dann daran, die Gefangenen zu befreien. Sie brechen mit Werkzeug aus dem Haus einige Löcher in die Wände der Scheune und geben den Gefangenen die Schlüssel. Die drei Männer im ersten Käfig befreien sich und laufen schnell an der Spinne vorbei. Während das Untier an den Leichen von zwei Grauls nascht, die Corak in das Spinnennetz geworfen hat, brechen die Helden die Wand an der anderen Seite auf und befreien die Mädchen.

Diese sind überglücklich und weinen vor Freude, dass die Helden sie zu ihren Eltern bringen wollen. Die Männer hingegen machen ernste Gesichter: Sie berichten, zum Fort Rannick zu gehören, das von den Kreegs, einem Ogerstamm aus den Bergen, überrannt worden ist. Die drei – Jakardros Sovark, Vale Temros und Kaven Windstrike – waren auf Patrouille und konnten dem Massaker entkommen, sind aber auf der Flucht den Grauls in die Hände gelaufen. Die Helden beschließen, dass sie gemeinsam zur Familie Ackalde ziehen und sich dort ausruhen.

Die Familie ist überglücklich, wieder vereint zu sein und sie feiern ein spontanes Fest. Die Helden lassen sich gebührend feiern und genießen die herzliche Gastfreundschaft der Sasseriner Bauernfamilie.

XP: 3.300/2.400
Beute:
3 Handäxte (Masterarbeit)
Jade Ring (300 GM)
Schatzkiste in Mamas Raum (23 Gm, 110 SM, 121 KM)
Schatzkiste im Keller (210 GM, 452 SM, 108 KM)
Achat-besetzer Goldring (50GM)
Kette aus Silber und Smaragden (350 GM)
Perlenbesetzte Lederhandschuhe
Umhang-Schließe aus Drachenschuppen mit Rubineinsätzen (600 GM)
Elfischer Langbogen
Mama Grauls Amulett
Schriftrolle
3 Zauberstäbe

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headrevolution

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