Adventures in Sasserine

Log: The Bullywug Gambit 3

Blutbucht – [Krakenbucht, 25. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

Der Besuch in der Bucht hat sich ja ziemlich gelohnt. Wir konnten den Piraten ein paar Schätze abluchsen. Aber was heißt hier wir. Ich natürlich. Ich trage die Kiste, also gehört mir auch das meiste davon. Wer was dagegen hat, kann ja mal ’n kleines Armdrücken gegen mich machen. Naja, wo waren wir? Ach ja richtig, wir sind ja zu der Bucht gesegelt weil wir den Vanthus finden wollten und gefunden haben wir nur eine widernatürliche Seuche die alles umwandelt. Milos und Aras haben sich da auch irgendwas eingefangen, wenn ich mir so deren Pusteln ansehe. Lange machen die das nicht mehr. Pah… Jonathan, der Kleriker der uns zugelaufen ist, scheint da besser in Form zu sein. Aber ich schweife ja schon wieder ab. Mit dem Wissen, das der 1. Maat sich mit den Bullywugs aufmachen will um in Sasserine gegen Lavinia Vanderboren zu ziehen, machten wir uns auf den Rückweg und haben unseren Druiden verabschiedet, der sich aufmachen wollte, die Natur zu heilen. Ich hoffe mal er bekommt das hin, das alte Spitzohr. Wir also zurück zum Schiff und ab nach Sasserine. Wir mußten uns da echt sputen, die 2 Kranken sehen von Stunde zu Stunde schlechter aus.

>>> neugieriger Captain
*
*Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 28. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

Endlich wieder in der Stadt erstmal ab in den Tempel und dafür gesorgt das die 2 sich nicht in diese Viecher verwandeln. Dann sollte es zum Haus von Lavinia gehen… was sich als gar nicht mal so einfach raus gestellt hat. Da ist ja dieses komische “Wurmfest” und die Straßen voller Gesocks. Da meint son Gnom/Wicht/Halbling Ärger mit mir anfangen zu müssen. Naja, ich hab die Kiste zu schleppen und wir müssen noch wo hin, sonst hätt ich mich noch mit seinem Kumpel geprügelt. Übung… Dann gabs noch den Unfall mit einem der Wagen, wo wir geholfen haben ein paar Gäste in einer Taverne das Leben gerettet haben und dann sind wir endlich am Haus angekommen greifen uns auch noch so komische Akkrobaten an und flüchten dann plötzlich auch wieder. Wer waren die? Wie auch immer… endlich im Haus stellen wir fest, das der 1. Maat und seine Bullywugs schon eine Weile da sind das Haus erobert haben. Wir uns also Stück für Stück vorgearbeitet und die Biester zur Strecke gebracht. Dann kam es auch schon zum letzten Gefecht. Der 1. Maat hat Lavinia in seiner Gewalt und will das wir rauskommen. Die anderen also raus zu ihm, ich tapfer aufs Dach um auf die andere Seite zu kommen und entdecke durchs Fenster wie die Jade Raben und die Halblingin Cora Whistlegap gefangen sind. Aufpassen tut son fetter Bullywug. Aus dem Haus höre ich wie sich die Lage zuspitzt, jetzt oder nie. Ich schwing mich zum Fenster rein, stürme auf den Bullywug, strecke ihn nieder, befreie die anderen 2 und rette den Tag. Lavinia hat sich richtig gefreut. Gab nochmal einen guten Sold, das essen ist gesichert. Nicht zu vergessen, was die Angreifer bei sich hatten, da sind tolle Sachen dabei.

>>> Infiltration…

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Log: The Bullywug Gambit 2

Blutbucht – [Krakenbucht, 25. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

Nach dem Besuch in der Messe geht es weiter in den Raum mit den vielen Wäscheleinen. Ein mutierter Raubsaurier pirscht sich an die Heldengruppe heran, kann aber nach einem heftigen Kampf niedergemacht werden. Chuttle erkundet den Raum weiter – im Nordwesten geht es in einen Raum, in dem mutierte Hundeähnliche Wesen angeleint sind, im Nordosten führ ein langer Gang tiefer in das Kliff. Vorsichtig macht sich die Gruppe hier herunter. Auf halber Strecke zu einem Raum, der als Gefängnis genutzt wird, befindet sich links ein verbarrikadierter Arbeitsraum. Hier hat wohl ein Giftmischer sein Ende gefunden als er ein Terrarium zerbrach, in dem ein Violettpilz gefangen war. Der Pilz macht seinem Leben ein Ende, und die Helden kompostieren den Pilz relativ schnell. Dann geht es zum Gefangenenraum, wo neben vielen Mutanten auch ein gefangener Priester des Pelor namens Jonathan von Askadin zu seinem Gott betet. Schnell ist er befreit und schließt sich der Gruppe an.
Im Nordosten geht es zunächst in einen Trophäenraum, der an ein Waffenarsenal anschließt. Jonathan findet hier seine Ausrüstung wieder, die er sofort anlegt. Weiter südlich passiert man zunächst den Gang zu den mutierten Hundeartigen, und kommt eine weitere Einmündung. Südöstlich hört man ganz leise die Brandung, nordöstlich geht es in ein Labyrinth. Kaum ist die Gruppe hier hinein, wird sie schon von drei Piraten angegriffen.
Weiter geht’s in einen nobel eingerichteten Wohnraum, in der ein elegant gekleideter Pirat sein Leben gegen fünf Mutanten teuer erkauft hat. Nach erfolgreicher Durchsuchung (Aras freut sich über einen wunderschönen Rapier) geht es weiter östlich, wo eine große Höhle an das Meer anschließt. Hier macht Captain Harliss Javell ein tödliches Gefecht gegen zwölf Mutanten liefert. Sie blutet schon aus vielen Wunden, und in ihren Augen leuchtet ein fiebriger Glanz.
Die Helden greifen in das Gemetzel ein. Sechs Mutanten stellen sich ihren, und obwohl sie schmerzhafte Schläge austeilen, gehen erst Chuttle, dann Aras, Jonathan und Verion zu Boden. Milos Feuerschläge und Coraks Ansturm schließlich beenden den Kampf. Captain Javell bedankt sich bei den Helden. Sie ist ein stolzer Kämpfer und – obwohl verletzt – mehr als nur eine Herausforderung für die Helden. Sie erzählt, dass eine zerbrochene schwarze Perle, die Vanthus Vanderboren stehlen wollte, der Auslöser für die Mutation und das Massaker war. Sie ertappte Vanthus bei dem Diebstahl, verletzte ihn mit ihrem Rapier, die Perle fiel herunten, wurde beschädigt, Blut aus der Armwunde tropfte heraus, ein grünes Gas entströmte, und als Captain Javell die Perle ins Meer werfen konnte explodiert sie und eine grüne Welle überströmt alles. Viele sterben sofort, die, die nicht sofort sterben, werden verwandelt. Vanthus springt ins Meer und krault davon, Captain Javell schwimmt an Land, um die Verteidigung zu organisieren. Schnell wird klar, dass die Höhle überrannt werden wird, und so gibt sie ihrem Maat die Order, mit einem befreundeten Bullywug-Stamm dafür zu sorgen, dass nie wieder ein Vanderboren die Scharlachrote Flotte betrügen wird. Die Helden sind entsetzt und wollen so schnell wie möglich los. Auch Captain Javell macht sich auf den Weg.
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Beute:
1) Der „Flieger“
Kukri (klein, Meisterarbeit), Schuhe des Spinnenkletterns, goldener Nasenring mit Silberkette, der an einen silbernen Ohrring geheftet ist (100GM für das Set), Rubinring (120GM)
2) Giftmischer
2 Flaschen (eine ist lesser restoration; beide schon eingesackt), Gift: maylss root paste, sassone leaf residue, id moss, toadstool
3) Trophäen Raum
3 Seekisten, insgesamt 120GM, 448 SM, 683 KM; sowie schon eingesackt: Smaragdbrosche (50GM), 5 Perlen (je 100 GM), 3 Granate (je 20 GM)
4) Piratenzimmer (alles schon eingesackt)
+1 Rapier mit Bronzeheft in Form eines Greifen, magischer Goldring mit Aquamarinen, 3 Silberbarren (je 30 GM) und Zinnobertinte (40 GM)

Abbildung 1: Die Piratenhöhle…

Abbildung 2: Ripclaw und der “Fliegertyp”.

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Log: There is no Honor 6

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 20. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

Nach dem Kampf mit dem Worg stimmt Aras eine kurze Melodie an, dessen energetisierende Wirkung seine Wunden heilt. Der Druide Verion beschwört die Kräfte von Beory , und auch er und Corak werden geheilt, obwohl Corak immer noch mitgenommen aussieht.
Nach kurzer Beratung erkundet man den Weg nach Norden, der an fünf unbesetzten Zellen vorbei führt. Im Norden versperrt eine Tür das Weiterkommen. Unter der Tür strahlt ein rotes Licht unter einem Spalt hervor, und ab und zu hört man Geräusche. Vorsichtig stößt Verion die Tür etwas auf, kann aber aufgrund des Winkels nur einen etwas größeren Raum erkennen. Als er die Tür weiter aufmacht, knirscht das aufgequollene Holz auf dem Steinboden vernehmlich – das Überraschungsmoment ist dahin. Vor ihnen steht im Raum ein Dieb der Lotusdrachen, der sofort seine Waffe ziehen und auf Verion einstechen will. Die schnelle Reaktionsbereitschaft von Verion, seinem Dachs und Aras lassen ihm jedoch nicht den Hauch einer Chance, so dass er – bevor überhaupt zu einer Reaktion fähig – tot zu Boden fällt.
Die Helden können sich nun etwas im Raum umschauen. An der nordwestlichen Ecke steht ein Holztisch, auf der ein Mann festgezurrt ist. Diverse Folterinstrumente liegen im Raum verstreut, in einem Kohlebecken, das den Raum in rötliches Licht taucht, liegt eine Metallstange, dessen Spitze vor Hitze glüht. Der Raum riecht nach Rauch und verbranntem Fleisch. In der südöstlichen Ecke steht eine eiserne Jungfrau, die Tür einladend geöffnet und die unzähligen Spitzen Schmerz versprechend.
Verion löst die Lederriemen, die den Mann an den Tisch fesseln. Ihm fällt auf, dass sie relativ locker gebunden sind. Der Mann, der sich als Kersh Reftun vorstellt, gibt sich als entführter Seidehändler aus, der vor circa einer Woche entführt und hier festgehalten wird. Seine blassen, kalten Augen, das Tattoo auf der linken Schulter und die vernarbten Knöchel, die vor allem Aras auffallen, passen jedoch nicht so recht zu seiner Geschichte. Vorsichtig stellt sich Aras so, dass er im Rücken von Reftun ist. Dieser befreit nun seine Fußfesseln, richtet sich auf und setzt sich auf die Tischkante. Verion befragt ihn weiter, und bemerkt einige Ungereimtheiten in Reftuns Geschichte. Als er ihn damit konfrontiert, schießt Reftuns Hand Richtung Kehle, und ein heftiger Kampf entbrennt. Der Mann ist auf jeden Fall kein einfacher Seidehändler, und seine heftigen Schläge fügen Verion und dem Dachs schwere Verletzungen zu. Auch misslingt es Aras ein ums andere Mal, ihn zu verletzen. Die Lumpen, in die Reftun gehüllt ist, scheinen mit einer Art magischem Schutz versehen zu sein. Nachdem ein heftiger Tritt den Dachs leblos am Boden zurück lässt, befreit sich Reftun aus der Zange zwischen Verion und Aras, in dem er letzteren gebückt anspringt, an der Hüfte packt und nach hinten drängt. Aras’ Füße stemmen sich verzweifelt gegen den Ansturm, doch Reftun ist zu stark: er drängt Aras in die eiserne Jungfrau, und der Schmerz der Dornen raubt ihm das Bewusstsein. Nun greift auch Corak in den Kampf ein, und bald ist Reftun niedergerungen.
Eine kurze Durchsuchung der Folterkammer – denn um eine solche handelt es sich wohl – und des nebenliegenden Schlafgemachs bringen einige Wertgegenstände zutage. Als Aras – neugierig, warum seine Hiebe den Mann nicht verletzen konnten – das zerlumpte Hemd auszieht, verwandelt sich dieses in ein wunderschönes Kettenhemd. Wie Milos, der Magier, nach einer kurzen Untersuchung feststellt, kann dieses dem Anschein nach jedes beliebige Kleidungsstück annehmen. In einer Sackgasse angelangt, beschließen die Helden, in die Messe zurück zu gehen und von dort aus die letzten Räume der unterirdischen Anlage zu erkundigen.

In der Messe geht es zunächst weiter nach Süden, wo in der Küche in einem Kessel Seeigelgift ausgekocht wird. Ein nebenliegender Raum schaut zunächst aus wie eine Wäschekammer, doch versteckt sich unter den Wäschelumpen eine Kobolddame namens „Churtle“ versteckt und an die Kissen klammert. Ihr kurzer Fluchtversuch ist nicht von Erfolg gekrönt, und schon bald baumelt sie am Arm von Aras. Sein Charme erleichtert schließlich die Unterhaltung, und Churtle erzählt ihre Geschichte, dass sie entführt worden sei, danach aber freigelassen und jetzt für die Lotus Drachen kocht – mal Essen, mal Gift. Sehr selten verwechsele sie die beiden. Für eine Kupfermünze Lohn sei sie bereit, ihrem neuen Meister zu folgen und für ihn zu kochen, was Aras zögerlich annimmt.

Weiter geht es in den Übungsraum, dort nach Osten. Eine Rhagodessa scheint als Wachtier in eine Ecke gesperrt zu sein, doch wie die Helden austesten, hält die Kette sie davor zurück, Passanten anzugreifen. Der nächste Raum stellt sich als Besprechungsraum heraus. Um einen sechseckigen Tisch stehen ebenfalls sechs Stühle. Eine Schiefertafel im Süden ist mit diversen Notizen beschrieben. Neben einigen Namen, die der Halbling als Schiffsnamen identifiziert, steht deren Liegeort und Dauer – einige sind mit dem Vermerk „ausgehöhlt“ („holed“) versehen. Oben rechts stehen die vier Namen Tamil, Milos, Corak und Aras in einem Kästchen, darunter – dick mit Kreide unterstrichen – „Vanthus – bring das sofort in Ordnung!“
An der Nordseite ist eine Karte von Sasserine abgebildet. In diversen Orten sind rote, blaue und goldenen Fähnchen gesteckt. U. a. steckt eine goldene Fahne im Vanderboren -Anwesen, eine rote im Islaran -Anwesen, und eine blaue im Kellani -Anwesen. Ein paar der Stadtwachen sind ebenfalls mit blau und gold markiert, vor allem die aus dem „Morgenröte“-Distrikt.

Weiter östlich befinden sich die privaten Gemächer der Anführerin. Neben diversen Wertgegenständen finden die Helden auch einige Briefe, die Vanthus an „Rowyn Kellani“ geschrieben hat, und die einige interessante Informationen offenbaren. Eine genauere Suche enthüllt eine Geheimtür, die rohe Gewalt öffnet. Diese führt in einen Gang zu einer weiteren Tür, die allerdings durch eine Falle gesichert ist, welche Verion schwer verletzt. Dahinter befindet sich eine Schatzkammer, die ebenfalls durch eine Falle gesichert ist. Dieses Mal vorsichtig geworden, suchen, finden und umgehen die Helden diese – zwei große Schatztruhen sind ihre. Das Schloss ist zu aufwändig zu knacken, so dass man beschließt, sich mit ihnen zurück zu ziehen.

Bevor die fünf endgültig die Hallen des Lotusdrachen verlassen, wird noch ein Weg erkundet, der nach Nordosten führt. Dieser führt in eine unterirdische Höhle, die mit Meerwasser gefüllt ist. Im Norden versperrt eine Holzwand den Eingang – offenbar eine Basis für Schmuggleroperationen. Dunkle Schatten, die durch das Wasser huschen, lassen die Helden aber von einer Erkundigung Abstand nehmen.

Mit vereinigten Kräften puckelt ihr die Kisten und alle „geraubten“ Gegenstände durch die Straßen Sasserines hin zum Anwesen von Lavinia Vanderboren. Diese ist erfreut, euch heile wieder zu sehen, und begrüßt die Zerschlagung dieses Schmugglerrings. Die Korruption innerhalb der Stadtwache beunruhigt sie, und nur mit Mühe verbirgt sie die Enttäuschung, dass ihr Vanthus nicht gefunden habt. Nach einer kleinen Feier gehen die Helden müde zu Bett.

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 21. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

Karte   139   gilde der lotusdrachen komplettAm nächsten Morgen wird ein Schmied geholt, der die Schlösser der Kisten öffnet. Die eine ist mit den Reichtümern aus dem Tresorraum der Vanderborens auf Schloss Teraknian gefüllt, die andere wohl mit den Ergebnissen der Diebereien der Lotusdrachen.

Die Helden beschließen zunächst einmal, Lavinia ihr Eigentum zurück zu geben, beanspruchen aber den Inhalt der zweiten Kiste für sich. Ob man die Stadtwache informiert, stellt man zunächst zurück und will darüber beraten. Die Briefe, die ihr in den Schlafgemächer der Anführerin der Lotusdrachen gefunden habt, sind sehr aufschlussreich. Es geht hieraus klar hervor, dass Vanthus das Schiff seiner Eltern mit Alchimistenfeuer in Brand gesteckt und auch den Tresorraum ausgeraubt hat, um so seinen Eintritt in die Lotusdrachen zu bezahlen. Auch verbindet ihn vermutlich eine Liebesbeziehung mit Rowyn Kellani! Seine Beziehung zu Brissa Santos, von der ihr in euren Nachforschungen gehört hat, ist mehr funktioneller Natur. Die Künstlerin scheint irgendwie Beziehungen zu Piraten gehabt zu haben und weiß zu berichten, dass in den nächsten Tagen ein großer Schatz in der Krakenbucht ankommen soll. Die Krakenbucht dient den Piraten als Ort, um Schmuggelware umzuschlagen. Vanthus will eine Crew anheuern, Brissas Beziehungen nutzen, um zu dem Treffen dazu zu stoßen, und die Schiffe der Piraten in Brand stecken – er ist auf den Geschmack gekommen!
Die Wertgegenstände kauft Lavinia euch dankbar ab, und es ergießt sich ein bisher nie gekannter Reichtum über euch. Normale Menschen würden sich damit vielleicht zur Ruhe setzen. Doch das sind ja auch keine Abenteurer, und die haben auch keine Rechnung mit Vanthus Vanderboren offen…

Bild   139   brief von vanthus a

Bild   139   brief von vanthus b

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Log: There is no Honor 5

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 19. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

Das Krokodil stellt sich als harter Kämpfer heraus, sind die Helden doch gezwungen, sich ihm bis zu den Knien im Wasser zu stellen, doch den vereinten Kräften von Corak, Aras, Milos und Verion kann es nicht stand halten. Unglücklicherweise wird die Anführerin der Lotusdrachen auf den Kampf aufmerksam und greift gemeinsam mit ihrem „Haustier“ ebenfalls ein. Durch Glück gelingt es den Helden, den „Drachen“ zu töten, doch zombifiziert die Anführerin ihn mittels eines magischen Stabes, so dass er wieder zum „Leben“ erwacht. Doch das Kampfglück wendet sich auch wieder einmal zugunsten der Helden, und der Zombiedrachen fällt. Die Anführerin, schon schwer getroffen, zieht sich zurück und nimmt einen Trank zu sich, der sie in eine gasförmige Gestalt verwandelt; und ihr die Flucht durch das Röhrensystem in der Decke ermöglicht. Schwer geschafft machen sich die Helden auf den Weg nach Hause.

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 20. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

Die Gruppe heilt ihre Wunden notdürftig und erkundet das Gangsystem am nächsten Tag. Offenkundig sind die Lotusdrachen ausgeflogen, da ihr Versteck nun kein Geheimnis mehr ist.
Im Süden findet die Gruppe einen Übungsraum für Diebe und Kämpfer, während sie etwas weiter nördlich auf eine Küche und Mannschaftsunterkünfte trifft. Hinter einer Tür lauert ein ausgehungerter Worg, der das Essen, was da plötzlich in den Raum stolpert, dankbar angreift. Der Kampf ist hart, da der enge Gang immer nur einen Gegner erlaubt, zu kämpfen, und der Worg immer wieder seine Gegner zu Boden reißt. Als er selber zu Boden geht, ist die Gruppe schwer geschafft.

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Log: There is no Honor 4

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 17. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

In manchen Situationen ist es wirklich von Vorteil tauchen zu können. Zum Glück konnte Corak Karte   139   unter parrot islanddies ziemlich gut und schaffte es durch einen Unterwassertunnel an die Oberfläche der Papageieninsel, wo er der restlichen Gruppe dann ein Seil herabließ.

Runter von der Papageieninsel und zurück in Sasserine fanden unsere Helden die Stadt in hellem Aufruhr vor. Der Hafenmeister Keltar Islaran wurde wohl ermordet, aber zuerst einmal muss dem Hinweis aus der Höhle nachgegangen werden, dachten sich wohl unsere Helden und machten sich nach ihrem wohlverdienten Schlaf dann auf zum Tierpräparator Nemien Roblach im Sunrise Viertel.

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 18. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

Bild   139   nemien roblachNach einem, mehr oder weniger, erfolgreichen Gespräch mit dem Präparator durfte Tamil, der Elf im Bunde, tatsächlich die Präparationsräume besichtigen. Aber er fand weder eine versteckte noch eine offensichtliche Tür.
Also ging ein Teil der Gruppe in ein leeres, nahe gelegenes Haus um dort vielleicht einen Zugang zu eventuellen Räumen unter denen des Präparators zu finden.
Tamil jedoch wollte über die Kanalisation einen Zugang finden. Er hätte lieber bei der Gruppe bleiben sollen, denn von den Kämpfen unter der Papageieninsel war er noch sehr geschwächt. Er öffnete einen Kanaldeckel, kletterte den Schacht tief hinab, und erreichte schließlich das Ende der Sprossen. Seine Fackel erhellt notdürftig eine größere Halle. Gerade, als er sich wieder nach oben machen wollte, schoss scheinbar aus dem Nichts ein Bolzen heran und verletzte ihn. Er verlor erst die Besinnung, dann den Halt, und dann sein Leben, als er auf die Wasserfläche unter ihm aufschlug und langsam versank….

Währenddessen suchten die drei verbliebenen Helden einige umliegende Häuser ab, die zum Großteil leer standen. Die Gegend um den „Dead Dog Plaza“ schien nicht die beste zu sein. Zwei etwas schmierige Gesellen, die aus einem leer stehenden Haus kamen, erregten Aras’ Aufmerksamkeit. Eine weitere, und diesmal sehr eingehende Untersuchung, brachte Spuren auf dem staubigen Boden zu Tage, die zu einer versteckten Geheimtür führten. Da man aber erst weitere Nachforschungen über diese Gegend einholen wollte, und sich weiter auf eine Erkundung der Gildenhalle des Lotusdrachen vorbereiten wollte, zog man sich erst einmal zu Lavinia zurück. Da der gute Waldläufer nicht wieder aufgetaucht war, vermutet man Schlimmes – umso mehr ein Grund, sich besser vorzubereiten.

Als unsere Helden nun wieder bei Lavinia ankamen, hatte sie gerade Besuch. Es handelte sich um einen Druiden namens „Verion“ aus dem Azurdistrikt, der für sie das gefangene Tier aus der Blauen Nixe identifizieren und ihren Preis bestimmen sollte. Über das Verschwinden Tamils beunruhigt bat Lavinia den Druiden, die Gruppe zu begleiten – es sollte (zumindest finanziell) sein Schaden nicht sein. Verion stimmte zu, und die Helden waren froh, Verstärkung erhalten zu haben.
Weitere Nachforschungen über den Surise District ergaben nichts von Belang. Aras’ Bemühungen, etwas über die Lotusdrachen zu erfahren, waren hingegen mehr von Erfolg gekrönt. Es handelt sich um eine der unzähligen Diebesgilden, die sich in der Zeit nach der Vertreibung der Scharlachroten Brüderschaft in der Stadt breit und sich gegenseitig das Leben schwer gemacht hatten. Die Lotusdrachen schienen nun jedoch als Sieger aus dem Wettbewerb der Unterwelt hervorgegangen zu sein. Ihr Erfolg und Reichtum schien auf Schmuggel mit seltenen Tierarten und Verbindungen zu einem der höheren Häuser Sasserines zu gründen.
Später bemerkte Aras, dass jemand ihm eine Nachricht in die Taschen geschmuggelt hatte, die sie vor weiteren Nachforschungen warnte.

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 19. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

Am nächsten Morgen gingen die Helden wieder in Richtung „Dead Dog Plaza“. Ein Straßenjunge versuchte, Aras den Beutel mit seinem Geld zu entwenden, wurde aber entdeckt und floh. Der Junge sprintete in eine Seitengasse, doch die Helden gaben sich betont lässig. Der Junge stand 15m weit in der Gasse, die Händen in die Hüften gestemmt, und erwartete wohl, verfolgt zu werden, was die Helden aber nicht taten. Gut so, denn die schmale Gasse stellte sich als Falle heraus: Zwei Schurken versuchten sie von den Dächern unter Beschuss zu nehmen. Die Helden jedoch ignorierten diesen Hinterhalt einfach und machten sich davon.
Die über den Verlust von Tamil noch unwissende Gruppe machte sich also auf den Weg in die Kanalisation und wurde zu allem Übel auch noch von Räubern überrascht. Doch die Gruppe war klug genug um einem Kampf zu entgehen und schaffte es die Räuber geschickt abzuhängen.
Karte   139   gilde der lotusdrachen 1Der Weg führte durch das Haus unter die Erde, wo unsere Helden zu allem Übel auch in ziemlich unangenehme Kämpfe, in ziemlich engen Gängen verwickelt wurden. Zum Glück hatte Corak eine Tür aus den Angeln gehoben wodurch sich die Gruppe in recht guter Deckung befand. Aber als sich unsere mutigen Helden einer Tür näherten, welche einfach nicht aufgehen wollte, wurden sie angesprochen. Sie sollten ihre Waffen niederlegen und für die Diebesgilde des Lotusdrachen kämpfen. Unsere Helden, zuerst gewillt es mit einem Trick zu versuchen und das Angebot scheinbar anzunehmen, mussten am Ende das Angebot aber ablehnen, da der Trick nicht funktionierte. Sie waren gezwungen den Rückzug anzutreten. Jedoch trafen sie bei ihrem Rückzug auf ein ziemlich großes, und ziemlich hungriges, Krokodil. Ein Kampf schien unausweichlich und leider fand dieser auch noch im Wasser statt. Coraks Tür bot lange Zeit zwar ausreichenden Schutz vor dem Krokodil, doch diese brach nach kurzer Zeit auch schon entzwei. Nun befinden sich unsere Helden unter der Stadt in schmutzigem Kanalwasser. Auf der Flucht vor einer Diebesgilde und im Kampf mit einem Krokodil. Sollten unsere Helden das Krokodil besiegen, würden Sie immer noch Probleme mit der Diebesgilde bekommen. Das Schicksal scheint also unausweichlich…

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Log: There is no Honor 3

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 15. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

Hrm, nachdem wir also den Ring aus dem Schiff geborgen und ihn abgeliefert haben, hatte Lavinia Vanderboren gleich am nächsten Tag einen weiteren Auftrag für uns, sollten die Kleine zur Schatzkammer begleiten. Neu war, das sich ein Spitzohr angeschlossen hat, man wird ja sehn, was der so kann…

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 16. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

Naja, wir kamen halt zur Schatzkammer, wo es dann ein paar Dinge zum Schutz gab. Letztlich gab’s dann noch ein Rätsel mit verschiedenen Statuen und Edelsteinen bei den Augen. Der Kurze hatte sich dieses Geschreibe ja mitgenommen und dann haben wir überlegt, was nun diese Biester sind und wie viele Augen sie ham und entsprechend, die Säule gedreht und das was der Rätsels Lösung… Schade für Lavinia, die Kammer war schon leer… na ja eine Kiste war noch da, mit Karten drin und einem Büchlein mit Bildern von seltsamen Pflanzen und Tieren, und einer von uns nicht zu entziffernden Schrift… ich schätzte, der Bruder hatte das andere Zeugs mitgenommen…was dann auch einer der Angestellten bestätige, und meinte das dieser schon paar mal da war…

Tja… schlecht für Lavinia gut für mich.. mehr Arbeit, mehr Geld… wir sollten nun das Brüderchen finden… so gingen wir also durch die Stadt, hier und da suchend… Wobei, der Kurze plapperte irgendwas von sich ins Kämmerchen zurück ziehn und Sprüche lernen… Wir trieben und also in der Stadt rum, und fanden unter Anderem heraus, das er Schulden bei einem Bootsverleih hat und schon vor Wochen verschwunden ist… das war aber nicht das interessanteste, nein, nein… er hatte sich mit seinem Kumpel Penkus, ein berüchtigter Schmuggler, ein Boot und ne Menge Öl geholt… und waren nicht die Eltern bei einem Bootsbrand ums Leben gekommen? Der Bruder hat sie bestimmt getötet, und den Ring der Mutter, der ja vermisst war, im Vorfeld gestohlen…

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 17. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

Irgendwann schlich uns dann so’n Typ nach und sprach uns an… sonne kümmerliche Portion… hatte mitbekommen, wie wir uns nach Vanthus erkundigt hätten, und wüsste wo der Bruder sich versteckt und wollte dafür Geld. Da es nun die einzige Spur war, gingen wir der nach. Holten natürlich noch den Kurzen ab, der sich ja immer in seinem Kämmerchen rum treibt, wo mal nebenbei bemerkt, die Decke viel zu niedrig ist! In später Nacht brachte man uns dann auf die Papageieninsel und zu einem geheimen Schmugglertunnel. Halbe Portion blieb oben und passte erstmal auf, während der Kurze, Langohr und ich hinunter stiegen. Roch bissl modrig… naja, machte auch nicht den Eindruck als sei hier vor langer Zeit wer gewesen…

Später dann kam unser Barde auch nach, und faselte etwas von einem Hinterhalt. Als er nämlich selber in die Tunnel gekrochen war, ist oben jemand gekommen, den die kümmerliche Portion kannte. Dann isser den Schacht runter gefallen und war tot. Der Typ oben hat noch rumgeschrien: „Grüßt mir Penkus Geist, wenn ihr ihn da unten trefft“, und „Das hat ihr dafür, dass ihr mit meiner Schwester rummacht, ihr Schläger!“, und so.
Der Hinterhalt ließ nicht lange auf sich warten. Wandelnde Leichen, riesige Krabben… sehr gefährlich… Nicht! Wobei, unser Barde machte keine so gute Figur und wurde erstmal umgehauen und eines dieser Viecher knabberte fröhlich an ihm rum, ich kümmerte mich um die weiteren Zombies. Ein paar niedergestreckte Zombies später und versorgte Verletzte, schauten wir uns weiter um, und fanden so etwas wie einen unheiligen Altar und einem untoten Kleriker… der war schon etwas beeindruckender, aber nach ein paar kräftigen Schlägen lag der auch. Wir schauten uns weiter um und fanden letztlich einen Geschäftspartner des Bruders, Penkus, naja die Überreste und ein paar Notizen. Es waren quasi seine letzten Worte, und er verfluchte Vanthus, dass er ihn betrogen hätte, ihn hier zum Sterben zurück gelassen hätte, nachdem er ihn in den Lotus eingeführt hätte. Wenn wir ihn finden und töten würden, sollten wir ihn wissen lassen, dass Penkus ihn schließlich doch noch gekriegt hat. Vanthus treibt sich in den Hallen des Lotus, unter der Tierpräparatorgilde, rum.
Und hinter einer Geheimtür fanden wir die Schätze. Spitzohr hat da immer so ein Klingeln im Kopf. War ne fette Beute.

*
*Kurzzusammenfassung

Besuch der Vault, Kampf, Ring erkannt, Rätsel gelöst, wenige Münzen, Journal mit kryptischer Schrift, Vanthus suchen, Nachforschungen, (Zwerg, Kumpel, Frau), Verräter angesetzt, Papageieninsel, Kampf mit Krabben (Waldi down) und Zombies, Barde dazu, Huecuva, Penkus… tbc Fehlt: Vanthus verspottet sie

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Log: There is no Honor 2

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 15. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

Aras, Milos und Corak konnten sich mit Müh und Not gegen Soller Vark und seine Matrosen behaupten, und Milos war froh, das Lavinia Vanderboren ihnen Heiltränke mitgegeben hatte. Nach einem knappen Sieg hechtete Soller Vark über die Rehling, nur um von Corak verfolgt und schließlich gefangen genommen zu werden, während sich Milos und Aras um einen Schwelbrand unter Deck kümmern wollten. Auf dem Weg jedoch begegneten sie einer Art Riesenspinne, die sie mit Müh’ und Netz einfangen konnten.
Alsdann war der Schwelbrand schnell beseitigt, und nachdem die drei Abenteuer sich kurz beratschlagten, beschlossen sie tapfer, das Schiff selbst in den Hafen zurückzufahren. Nachdem die Seemänner auf dem Steg beim Vertäuen geholfen hatten, brachten die drei Soller Vark zum Stellvertreter des Hafenmeisters, der der Meinung war, man müsse den Fall den örtlichen Bütteln übergeben, nachdem er die Geschichte gehört hatte. Also brachten die drei Abenteurer Vark zur Stadtwache und berichteten, was sich zugetragen hatte. Einige der Seemänner waren mitgegangen und bestätigten die Geschichte weitgehend. Die Stadtwache nahm Soller Vark unter Gewahrsam und versicherte, sich darum zu kümmern.
Siegreich kehrten die Drei zurück zum Anwesen von Lavinia Vanderboren. Diese war erschüttert über das, was sich zugetragen hatte, aber hocherfreut, die Platinmünzen und den ersehnten Sigelring zurückzubekommen; beides hatte Corak unter Deck gefunden, bevor sie das Schiff in den Hafen brachten. Sie gab ihnen die ausstehende Belohnung und bat die Helden erneut um Hilfe, selbstverständlich wieder gegen Bezahlung. Die drei Abenteurer nahmen ebenso selbstverständlich an, da jeder von ihnen das Gold wohl gut gebrauchen konnte.

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Log: There is no Honor 1

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 15. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]
Der menschliche Barde Aras, der halborkische Barbar Corak und der halblingische Magier
Milos Langblatt bekamen von einer halblingischen Dienstbotin eine Einladung, auf dem Anwesen der Vanderborens zu erscheinen. Nachforschungen ergaben, dass die Vanderborens eine der bedeutenderen Familien Sasserines waren. Die beiden alten Vanderborens waren vor gut vier Wochen bei einem Unfall (ihr Boot hatte Feuer gefangen und war abgebrannt) ums Leben gekommen. Nun hat ihre Tochter Lavinia die Geschäfte übernommen. Ihr Bruder Vanthus hat den Ruf eines Tunichguts und ist verschwunden.
Lavinia
Aras und Milos trafen sich abends vor der Tür des Anwesens von Lavinia Vanderboren. Nachdem sie sich bekannt gemacht hatten, wurden sie auf ihr Klopfen von der halblingischen Dienstbotin Kora Whistlegap in die Vorhalle gebeten, wo sie auf die restlichen Abenteurer warten sollten. Dort trafen sie auf eine andere Abenteurergruppe, die aus einem feschen männlichen Halbelfen, über dessen Lederrüstung zwei Gurte mit einem guten halben Dutzend Dolchen gespannt war, einem dunkelhäutigen, leicht sauertöpfisch schauenden Zwerg in braun-grünen Gewändern, einer attraktiven und wohl auch sehr stolzen Frau in dunklen purpurner Robe (und dem Tattoo eines aufgehenden Mondes auf der Schulter) und einem hübschen Mann, der durch eine polierte Brustplatte geschützt wurde und ein Bastardschwert trug. Es stellte sich heraus, dass sie von Lavinia einen anderen Auftrag erhalten hatten. Der hübsche Jüngling ließ noch eine kleine Drohung im Raum stehen (à la „Ich habe ein Auge auf euch!“). Nachdem auch Corak angekommen war, begab man sich in den Salon der Vanderborens.
Bild   139   soller varkLavinia war eine attraktive junge Frau, die gerade erst vor kurzem das Vanderboren-Anwesen bezogen hatte. Die Vanderborens waren eine der sieben Familien, die das Konzil der Morgenröte bildeten, welche Sasserine regierten. Ihre Eltern waren zwar aktive und erfolgreiche Abenteurer und Kaufleute gewesen, die viele Reisen unternommen, Kontore gegründet und Handelsrouten etabliert hätten, doch hatten sie einige Schulden bei Händler, Gilden, der Hafenmeisterei, usw. angehäuft, und wenn Lavinia diese nicht bezahlen kann, würde ihr der restliche Besitz gepfändet. Um nun an die die magisch versiegelte Schatzkammer im Schloss Teraknian heran zu kommen, bräuchte sie einen der magischen Siegelringe der Familie. Der Ring ihrer Mutter sei der abhanden gekommen und der Ersatz noch nicht gefertigt, und der Ring ihres Vaters sei auf dessen Schiff, der „Blauen Nixe“ versteckt. Sie hätte das Schiff bereits bei der Hafenmeisterei – genauer bei einem üblen Burschen namens Soller Vark in der vollen Summe von 100 GM ausgelöst, doch dieses in blindem Vertrauen ohne Zeugen gemacht. Soller Vark behauptete nun, nie auch nur einen Heller gesehen zu haben! Sämtliche Proteste beim Hafenmeister Keltar Islaran oder bei Soller Vark selber hätten nichts gebracht. Nun hofft sie auf die Hilfe der Helden, die Soller Vark „überreden“ sollten, das Schiff auszulösen; um dann auch an den Ring zu kommen. Auch durch die Belohnung von 200 GM pro Nase motiviert sagten die Helden ihre Unterstützung zu.
Sie verbrachten die angebrochene Nacht damit, weitere Informationen über Soller Vark zu sammeln. Der Ruf eines feigen und üblen Schlägers wurde bestätigt. Er wurde schon seit einer Woche nicht mehr in den Kneipen gesehen, hat eine eigene Crew von sechs feigen Halsabschneidern, und wird auch mit Schmuggel in Verbindung gebracht.

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 15. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]
Am nächsten Morgen begaben sich die Helden zunächst zur Hafenmeisterei, wo sie dem Stellvertreter das Zugeständnis abringen konnten, sich um die Unterschlagung zu kümmern, wenn man Soller Vark vor seinen Tisch bringen würde. Die Helden marschierten dann zum Pier und mussten entdecken, dass die Blaue Nixe nicht dort angekettet lag, sondern 30m weiter im Hafen vor Anker lag. Durch ein requiriertes Boot ruderten die drei zum Schiff, konnten entern, aber Soller Vark nicht davon überzeugen, zur Hafenmeisterei zu kommen. Der Schurke griff im Gegenteil den Halbling an, und ein Kampf entbrannte…

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