Adventures in Sasserine

Log: There is no Honor 3

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 15. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

Hrm, nachdem wir also den Ring aus dem Schiff geborgen und ihn abgeliefert haben, hatte Lavinia Vanderboren gleich am nächsten Tag einen weiteren Auftrag für uns, sollten die Kleine zur Schatzkammer begleiten. Neu war, das sich ein Spitzohr angeschlossen hat, man wird ja sehn, was der so kann…

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 16. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

Naja, wir kamen halt zur Schatzkammer, wo es dann ein paar Dinge zum Schutz gab. Letztlich gab’s dann noch ein Rätsel mit verschiedenen Statuen und Edelsteinen bei den Augen. Der Kurze hatte sich dieses Geschreibe ja mitgenommen und dann haben wir überlegt, was nun diese Biester sind und wie viele Augen sie ham und entsprechend, die Säule gedreht und das was der Rätsels Lösung… Schade für Lavinia, die Kammer war schon leer… na ja eine Kiste war noch da, mit Karten drin und einem Büchlein mit Bildern von seltsamen Pflanzen und Tieren, und einer von uns nicht zu entziffernden Schrift… ich schätzte, der Bruder hatte das andere Zeugs mitgenommen…was dann auch einer der Angestellten bestätige, und meinte das dieser schon paar mal da war…

Tja… schlecht für Lavinia gut für mich.. mehr Arbeit, mehr Geld… wir sollten nun das Brüderchen finden… so gingen wir also durch die Stadt, hier und da suchend… Wobei, der Kurze plapperte irgendwas von sich ins Kämmerchen zurück ziehn und Sprüche lernen… Wir trieben und also in der Stadt rum, und fanden unter Anderem heraus, das er Schulden bei einem Bootsverleih hat und schon vor Wochen verschwunden ist… das war aber nicht das interessanteste, nein, nein… er hatte sich mit seinem Kumpel Penkus, ein berüchtigter Schmuggler, ein Boot und ne Menge Öl geholt… und waren nicht die Eltern bei einem Bootsbrand ums Leben gekommen? Der Bruder hat sie bestimmt getötet, und den Ring der Mutter, der ja vermisst war, im Vorfeld gestohlen…

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 17. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

Irgendwann schlich uns dann so’n Typ nach und sprach uns an… sonne kümmerliche Portion… hatte mitbekommen, wie wir uns nach Vanthus erkundigt hätten, und wüsste wo der Bruder sich versteckt und wollte dafür Geld. Da es nun die einzige Spur war, gingen wir der nach. Holten natürlich noch den Kurzen ab, der sich ja immer in seinem Kämmerchen rum treibt, wo mal nebenbei bemerkt, die Decke viel zu niedrig ist! In später Nacht brachte man uns dann auf die Papageieninsel und zu einem geheimen Schmugglertunnel. Halbe Portion blieb oben und passte erstmal auf, während der Kurze, Langohr und ich hinunter stiegen. Roch bissl modrig… naja, machte auch nicht den Eindruck als sei hier vor langer Zeit wer gewesen…

Später dann kam unser Barde auch nach, und faselte etwas von einem Hinterhalt. Als er nämlich selber in die Tunnel gekrochen war, ist oben jemand gekommen, den die kümmerliche Portion kannte. Dann isser den Schacht runter gefallen und war tot. Der Typ oben hat noch rumgeschrien: „Grüßt mir Penkus Geist, wenn ihr ihn da unten trefft“, und „Das hat ihr dafür, dass ihr mit meiner Schwester rummacht, ihr Schläger!“, und so.
Der Hinterhalt ließ nicht lange auf sich warten. Wandelnde Leichen, riesige Krabben… sehr gefährlich… Nicht! Wobei, unser Barde machte keine so gute Figur und wurde erstmal umgehauen und eines dieser Viecher knabberte fröhlich an ihm rum, ich kümmerte mich um die weiteren Zombies. Ein paar niedergestreckte Zombies später und versorgte Verletzte, schauten wir uns weiter um, und fanden so etwas wie einen unheiligen Altar und einem untoten Kleriker… der war schon etwas beeindruckender, aber nach ein paar kräftigen Schlägen lag der auch. Wir schauten uns weiter um und fanden letztlich einen Geschäftspartner des Bruders, Penkus, naja die Überreste und ein paar Notizen. Es waren quasi seine letzten Worte, und er verfluchte Vanthus, dass er ihn betrogen hätte, ihn hier zum Sterben zurück gelassen hätte, nachdem er ihn in den Lotus eingeführt hätte. Wenn wir ihn finden und töten würden, sollten wir ihn wissen lassen, dass Penkus ihn schließlich doch noch gekriegt hat. Vanthus treibt sich in den Hallen des Lotus, unter der Tierpräparatorgilde, rum.
Und hinter einer Geheimtür fanden wir die Schätze. Spitzohr hat da immer so ein Klingeln im Kopf. War ne fette Beute.

*
*Kurzzusammenfassung

Besuch der Vault, Kampf, Ring erkannt, Rätsel gelöst, wenige Münzen, Journal mit kryptischer Schrift, Vanthus suchen, Nachforschungen, (Zwerg, Kumpel, Frau), Verräter angesetzt, Papageieninsel, Kampf mit Krabben (Waldi down) und Zombies, Barde dazu, Huecuva, Penkus… tbc Fehlt: Vanthus verspottet sie

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Log: There is no Honor 2

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 15. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]

Aras, Milos und Corak konnten sich mit Müh und Not gegen Soller Vark und seine Matrosen behaupten, und Milos war froh, das Lavinia Vanderboren ihnen Heiltränke mitgegeben hatte. Nach einem knappen Sieg hechtete Soller Vark über die Rehling, nur um von Corak verfolgt und schließlich gefangen genommen zu werden, während sich Milos und Aras um einen Schwelbrand unter Deck kümmern wollten. Auf dem Weg jedoch begegneten sie einer Art Riesenspinne, die sie mit Müh’ und Netz einfangen konnten.
Alsdann war der Schwelbrand schnell beseitigt, und nachdem die drei Abenteuer sich kurz beratschlagten, beschlossen sie tapfer, das Schiff selbst in den Hafen zurückzufahren. Nachdem die Seemänner auf dem Steg beim Vertäuen geholfen hatten, brachten die drei Soller Vark zum Stellvertreter des Hafenmeisters, der der Meinung war, man müsse den Fall den örtlichen Bütteln übergeben, nachdem er die Geschichte gehört hatte. Also brachten die drei Abenteurer Vark zur Stadtwache und berichteten, was sich zugetragen hatte. Einige der Seemänner waren mitgegangen und bestätigten die Geschichte weitgehend. Die Stadtwache nahm Soller Vark unter Gewahrsam und versicherte, sich darum zu kümmern.
Siegreich kehrten die Drei zurück zum Anwesen von Lavinia Vanderboren. Diese war erschüttert über das, was sich zugetragen hatte, aber hocherfreut, die Platinmünzen und den ersehnten Sigelring zurückzubekommen; beides hatte Corak unter Deck gefunden, bevor sie das Schiff in den Hafen brachten. Sie gab ihnen die ausstehende Belohnung und bat die Helden erneut um Hilfe, selbstverständlich wieder gegen Bezahlung. Die drei Abenteurer nahmen ebenso selbstverständlich an, da jeder von ihnen das Gold wohl gut gebrauchen konnte.

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Log: There is no Honor 1

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 15. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]
Der menschliche Barde Aras, der halborkische Barbar Corak und der halblingische Magier
Milos Langblatt bekamen von einer halblingischen Dienstbotin eine Einladung, auf dem Anwesen der Vanderborens zu erscheinen. Nachforschungen ergaben, dass die Vanderborens eine der bedeutenderen Familien Sasserines waren. Die beiden alten Vanderborens waren vor gut vier Wochen bei einem Unfall (ihr Boot hatte Feuer gefangen und war abgebrannt) ums Leben gekommen. Nun hat ihre Tochter Lavinia die Geschäfte übernommen. Ihr Bruder Vanthus hat den Ruf eines Tunichguts und ist verschwunden.
Lavinia
Aras und Milos trafen sich abends vor der Tür des Anwesens von Lavinia Vanderboren. Nachdem sie sich bekannt gemacht hatten, wurden sie auf ihr Klopfen von der halblingischen Dienstbotin Kora Whistlegap in die Vorhalle gebeten, wo sie auf die restlichen Abenteurer warten sollten. Dort trafen sie auf eine andere Abenteurergruppe, die aus einem feschen männlichen Halbelfen, über dessen Lederrüstung zwei Gurte mit einem guten halben Dutzend Dolchen gespannt war, einem dunkelhäutigen, leicht sauertöpfisch schauenden Zwerg in braun-grünen Gewändern, einer attraktiven und wohl auch sehr stolzen Frau in dunklen purpurner Robe (und dem Tattoo eines aufgehenden Mondes auf der Schulter) und einem hübschen Mann, der durch eine polierte Brustplatte geschützt wurde und ein Bastardschwert trug. Es stellte sich heraus, dass sie von Lavinia einen anderen Auftrag erhalten hatten. Der hübsche Jüngling ließ noch eine kleine Drohung im Raum stehen (à la „Ich habe ein Auge auf euch!“). Nachdem auch Corak angekommen war, begab man sich in den Salon der Vanderborens.
Bild   139   soller varkLavinia war eine attraktive junge Frau, die gerade erst vor kurzem das Vanderboren-Anwesen bezogen hatte. Die Vanderborens waren eine der sieben Familien, die das Konzil der Morgenröte bildeten, welche Sasserine regierten. Ihre Eltern waren zwar aktive und erfolgreiche Abenteurer und Kaufleute gewesen, die viele Reisen unternommen, Kontore gegründet und Handelsrouten etabliert hätten, doch hatten sie einige Schulden bei Händler, Gilden, der Hafenmeisterei, usw. angehäuft, und wenn Lavinia diese nicht bezahlen kann, würde ihr der restliche Besitz gepfändet. Um nun an die die magisch versiegelte Schatzkammer im Schloss Teraknian heran zu kommen, bräuchte sie einen der magischen Siegelringe der Familie. Der Ring ihrer Mutter sei der abhanden gekommen und der Ersatz noch nicht gefertigt, und der Ring ihres Vaters sei auf dessen Schiff, der „Blauen Nixe“ versteckt. Sie hätte das Schiff bereits bei der Hafenmeisterei – genauer bei einem üblen Burschen namens Soller Vark in der vollen Summe von 100 GM ausgelöst, doch dieses in blindem Vertrauen ohne Zeugen gemacht. Soller Vark behauptete nun, nie auch nur einen Heller gesehen zu haben! Sämtliche Proteste beim Hafenmeister Keltar Islaran oder bei Soller Vark selber hätten nichts gebracht. Nun hofft sie auf die Hilfe der Helden, die Soller Vark „überreden“ sollten, das Schiff auszulösen; um dann auch an den Ring zu kommen. Auch durch die Belohnung von 200 GM pro Nase motiviert sagten die Helden ihre Unterstützung zu.
Sie verbrachten die angebrochene Nacht damit, weitere Informationen über Soller Vark zu sammeln. Der Ruf eines feigen und üblen Schlägers wurde bestätigt. Er wurde schon seit einer Woche nicht mehr in den Kneipen gesehen, hat eine eigene Crew von sechs feigen Halsabschneidern, und wird auch mit Schmuggel in Verbindung gebracht.

Sasserine – [Freie Stadt Sasserine, 15. Tag im Monat des Pflanzens 594 AZ]
Am nächsten Morgen begaben sich die Helden zunächst zur Hafenmeisterei, wo sie dem Stellvertreter das Zugeständnis abringen konnten, sich um die Unterschlagung zu kümmern, wenn man Soller Vark vor seinen Tisch bringen würde. Die Helden marschierten dann zum Pier und mussten entdecken, dass die Blaue Nixe nicht dort angekettet lag, sondern 30m weiter im Hafen vor Anker lag. Durch ein requiriertes Boot ruderten die drei zum Schiff, konnten entern, aber Soller Vark nicht davon überzeugen, zur Hafenmeisterei zu kommen. Der Schurke griff im Gegenteil den Halbling an, und ein Kampf entbrannte…

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