Adventures in Sasserine

Log: Gegenschlag

Armenhaus – [Freie Stadt Sasserine, 18. Tag im Monat des Schwärmens 594 AZ]
Grimmbart geht frohen Mutes in Richtung des Armenhaus. Der Auftrag seines Sucher-Kapitäns hat ihn nach Sasserine und dann zu Lavinia Vanderboren geführt. Lavinias Eltern – selber Sucher – hatten in ihrer aktiven Zeit wertvolles Kartenmaterial erstellt, das für die Sucher von großem Wert ist. Grimmbart hat von Lavinia die Zusage erhalten, die Karten kopieren zu dürfen. Allerdings forderte sie dafür einen Preis: Er sollte in ihre Dienste treten. Sasserine ist eine Stadt voller Herausforderungen und Abenteuer, und die aufstrebende Händlerin kann bei ihrem Unterfangen, das Vanderboren-Handelshaus zu retten, jede Hilfe brauchen. Also sagte Grimmbart zu, drei Aufträge für Lavinia zu erledigen. Der erste scheint einfach zu sein – sich bei Jonathan von Askadin zur Verfügung zu halten.
Grimmbart schiebt seine breite Gestalt durch die geschäftigen Straßen des Handelsviertels und kommt nach kurzem Fußmarsch beim Armenhaus an. Mit einer Vorsicht, die man dem grobschlächtigen Halbork gar nicht zugetraut hätte, klopft er an der Haustür an.
“Herein”, erklingt es von Innen. Grimmbart öffnet die Tür und sieht sich um. Vor ihm liegt eine große Wohnküche, in der zwei Handvoll Kinder und drei Erwachsene sitzen. Auf dem Tisch sind Brot, Käse, Schinken und Äpfel angerichtet, doch die Krümel auf dem Tisch und das glückselige Lächeln auf den Gesichtern der Kinder zeugen davon, dass das Frühstück bereits vorbei ist.
“Hat man euch nicht beigebracht, die Kapuze abzunehmen, wenn ihr einen Raum betretet?”, herrscht Grimmbart eine imposante Gestalt an. Während alle anderen Personen ihre Armut anzusehen ist, ist dieser in einen Plattenpanzer gekleidet. Auf seinem Waffenrock leuchtet die reinigende Flamme Pelors, des Sonnengotts.
Der Halbork schiebt seine Kapuze zurück und entblößt einen buschigen Bart, zwischen dem zwei Orkhauer hervor blitzen. “Lavinia schickt mich. Ich stehe zu eurer Verfügung.”
Hinter Grimmbart ertönt ein Hüsteln. “Wärt ihr so freundlich, mit hindurch zu lassen?”, erkundigt sich an ein schlanker Elf, derm it auf dem Rücken verschränkten Händen vor ihm steht und ihn freundlich anlächelt.
Grimmbart tritt einen Schritt beiseite und lässt den Elf passieren. Ihm folgt kaum einen halben Schritt auf dem Fuße eine unheimliche Gestalt. Zwei Kurzschwerter zeugen davon, dass er sich zu wehren weiß, und der Waffenrock mit Wappen verbirgt das blitzende Mithril-Kettenhemd nur ungenügend.
“Mein Name ist Aniphastus Knowlern, und das ist meine rechte Hand Baras”, stellt sich der Elf vor. “Ich bin Ratsmitglied dieses schönen Viertels. Mir sind die Misstände zu Ohren gekommen, die hier herrschen sollen. Könnt ihr mir darüber näheres erzählen?”
“Selbstverständlich, mein Herr – setzt euch doch!”, lädt der Pelor-Kleriker ihn ein und winkt auch Grimmbart zum Tisch. Dann berichtet er von den Ereignissen der letzten Tage.

“…der Attentäter trug einen Siegelring der Familie Bergerac. Unser Barde Aras meinte auch, eine gewissen Familienähnlichkeit festzustellen. Aber niemand scheint ihn zu kennen. Aber es würde ins Bild passen, denn die Bergeracs sind mittlerweile die Eigentümer dieses Hauses.”

Aniphastus nickt verstehend. “Ja, ich habe davon gehört. Sasserine war immer eine Stadt, in der die Bewohner aufeinander aufgepasst haben. Es gab eine Ehrenkodex, dem wir alle gefolgt sind, inspiriert nicht zuletzt vom Opfer von Sasserine, die dieser Stadt ihren Namen gegeben hat. Die Gabe von Balthasar Finn an den Pelortempel ist aus diesem Mitgefühl füreinander entstanden. Die Einwanderer aber, die seit zehn Jahren in diese Stadt kommen, kennen dieses Gefühl nicht. Sie leben nach ihrem eigenen Kodex, der den eigenen Vorteil über alles andere stellt. Und die Bergeracs sind da nichts besser. Bereichern sich an den Schwächen und Leidenschaften ihrer Mitbürger und treiben sie in Abhängigkeit und Ruin.
Ich bin nicht länger bereit, dies hinzunehmen. Wir müssen alles daran setzen, die Pläne der Bergeracs zu vereiteln.”

“Ja, das versuchen wir ja. Wir stehen Wache, schützen die Einwohner. Es wird hier keiner mehr Ausziehen, dafür sorgen wir!”

“Ja, mein lieber Jonathan, das weiß ich zu schätzen. Doch reicht es nicht mehr, nur die Einwohner zu schützen. Wir müssen in die Offensive gehen! Den Bergeracs einen Strich durch die Rechnung machen.”

“Was schlagt ihr vor?”

“Lasst mich eure Überlegung, dass der Attentäter tatsächlich ein Mitglied der Familie Bergerac ist, zum Ausgangspunkt unseres Plans machen. Die Bergeracs kamen vor zehn Jahren in diese Stadt. Eine Familie mit damals drei jugendlichen Kindern. Die Eltern erwarben das Brückenhaus und machte eine Spielhölle draus. Die Eltern verstarben unglücklich schnell nacheinander und die älteste Tochter, Claudine, übernahm die Geschäfte. Ihr Bruder Paul-Henri ist eher der Mann fürs Grobe, die jüngere Schwester Bernadette eine Künstlerin, die auch dem Wein und dem Spiel nicht abgeneigt ist.
Sie waren Flüchtlinge, die ihr altes Leben zurück lassen und hier ein neues aufbauen mussten. Und das ohne ihre Eltern. Das schweißt zusammen. Das einzige, was sie sicher hatten, war ihre Familie. Man kann über sie sagen, was man will, aber die neuen Händler haben auch eine enge Familienbande. Und da ist also ein verlorener Sohn – einer, den man bislang nie in der Öffentlichkeite gesehen hat. Fast könnte man denken, sie schämten sich seiner. Aber nichtsdestotrotz ist er Familie. Und sie werden nicht zulassen, dass er auf einem Scheiterhaufen verbrannt wird.”

“Ihr meint – sie werden ihn sich holen?”

“Ja. Wenn eure Vermutung stimmt, dass er ein Bergerac ist, werden sie ihn nicht durch die Stadtwache wie einen gemeinen Bettler verbrennen lassen. Und darin, dass wir diesen Bergerac bislang nicht kannten, liegt ein möglicher Angriffspunkt verborgen. Wenn sie sich schon zu Lebzeiten nicht zu ihm bekannt haben – wie gerne wollen sie dann mit ihm in Verbindung gebracht werden, wenn er sich als Werratte und Attentäter herausstellt? Das können wir zu unserem Vorteil nutzen.”

“Da ist was dran.” Nachdenklich reibt sich Jonathan das Kinn. Solche politischen Ränkeschmiede sind ihm eigentlich fremd, doch die Darlegungen des alten Ratsmitglieds klingen logisch.

“Baras, darf ich Dich bitten, Dich in dieser Sache gemeinsam mit Jonathan von Askadin zu engagieren?”

“Wie ihr wünscht.”, antwortet Baras. “Soll ich euch noch nach hause begleiten?”

“Ja, mein lieber, bitte tu das.”, bescheidet der Elf. “Wir sind hier fertig. Ich wünsche euch alles Gute, Jonathan von Askadin. Helft diesen armen Menschen und gebietet den Bergarcs Einhalt. Zeigt ihnen, wofür Sasserine wirklich steht.”

Knowlern ergreift die Hand von Jonathan mit beiden Händen und schüttelt sie herzlich. Dann geht er mit seinem Leibwächter zurück in sein Anwesen.

Sonnenaufgangskaserne – [Freie Stadt Sasserine, 18. Tag im Monat des Schwärmens 594 AZ]
Nachdem Baras seinen Herrn nach hause gebracht hat, kommt er umgehend wieder und die drei Helden begeben sich zur Kaserne. Da Baras das Wappen des Hauses Knowlern trägt und bei der Sonnenaufgangswache bekannt ist, werden sie auch direkt zur Hauptfrau Athena Ibini vorgelassen. Die Hauptfrau sieht angestrengt aus. Die Anstrengungen der letzten Wochen haben ihre Spuren in ihr Gesicht gegraben und sie spricht schnell und gehetzt: “Ja, in Ordnung, schaut einfach nach, ob sich der Gesuchte unter den Leichen befindet. Ich lasse euch nach unten bringen. Wär’s das? Ja. Gut. Hat mich gefreut, eure Bekanntschaft zu machen.”

Ein Wächter bringt die drei Helden in den Keller, vorbein an Zellen, Waffenkammern, Aservatenkammer und schlussendlich das Ende des Ganges, die durch eine Holztür versperrt ist. Auf der rechten Seite ist eine kleine Kammer, aus der Lampenschein dringt. Ein älterer Wächter übernimmt die Gruppe, ihr Führer macht sich zurück nach oben.
Mit einem Knarren schiebt der Wächter die Tür auf.
“Wir bekommen hier täglich Leute herein und füllen von hinten auf.”, sagt er und deutet auf zwei Reihen von Bahren, den Raum links und rechts säumen. Dann deutet er an das Ende des Raums, das ungefähr 12m entfernt liegt, wie Grimmbart schätzt. “Die dahinten sind die frischsten. Einfach die Tücher hoch nehmen und schauen. Aber nichts übles machen, nich? Wir verstehen uns!” Dann zieht er sich in seine Kammer zurück.

Jonathan, der als einziger das Gesicht des Attentäters kennt, durchkämmt die Reihen der Toten. Baras macht sich nützlich und deckt die Gesichter der Leichen auf, während Grimmwart die große Doppeltür untersucht, die am Ende der Leichenhalle den Ausgang nach draußen versperrt. Die Tür ist von innen verschlossen. “Das ist er”, stößt Jonathan aus und deutet auf einen eher zierlichen Leichnam, dessen Gesicht und Hände verbrannt sind. Grimmbart wirft kurz einen Blick auf ihn, kann aber selber keinen BEitrag leisten und beschließt, die Sachen der Leiche zu untersuchen. Der Wächter führt ihn in die Asservatenkammer und erklärt sich einverstanden, gegen 50 Goldmünzen einmal kurz austreten zu müssen. Grimmwart nimmt die Waffen der Leiche an sich.

Währenddessen haben Baras und Jonathan die Leiche einer genaueren Untersuchung unterzogen. Sie ist sehr blass, als hätte sie lange Zeit keine Sonne gesehen – was in einer tropischen Stadt wie Sasserine sehr ungewöhnlich ist. Jonathan findet eine wulstig verheilte Narbe, die er als Bisswunden identifiziert. “Das muss der erste Rattenbiss gewesen sein – die Wunde hat sich entzündet. Danach ist er zur Werratte geworden”, erklärt Jonathan. Tätowierungen oder andere Identifizierungemale finden sie keine.

Jonathan versenkt sich in ein Gebet, dass den Leichnam zumindest so beleben soll, dass dieser drei einfache Fragen beantworten kann. Die Umrisse des Leichnam läuchtet kurz auf, dann füllen sich die Lungen mit einem Rasseln. Jonathan erlebt diesen Prozess zum ersten Mal und erschauert von der Macht, die ihn erfüllt

“Wie heißt Du?”, stößt er heiser hervor.

“Pierre-Louis”, flüstert der Leichnahm.

“Wie ist Dein Nachname?”

“Bergerac”. Baras und Jonathan schauen sich an – ihr verdacht erweist sich als richt.

“Wie viele Familienmitglieder seid ihr?”, stellt Jonathan die letzte Frage.

“Viiiieeerrrrrr…” Die Luft strömt rasselnd aus der Lunge, und mit dem letzten Luftzug verlässt auch das letzte Restleben den Leichnam. Das überirdische Leuchten verschwindet.


Die Helden begegeben sich wieder in die Wachstube, um mit Hauptfrau Ibini zu sprechen. Während sie darauf warten, dass die Hauptfrau ihren Termin beendet, lassen sie ihren Blick über das geschäftige Treiben der Wache wandern. Dabei fällt ihnen eine Gestalt auf, die sich anders bewegt, als alle anderen. Sie scheint in einem natürlich Rhythmus durch die Lücken durchzuschweben, eckt nirgendwo an, bewegt sich nicht tänzerischer Leichtigkeit. So auffällig sein Gang für einen geübten Beobachter ist – Baras erkennt immense Körperbeherrschung, das diese Person aufweist – so unauffällig ist ihre Kleidung: Ein weiter Leichter Sasserine-Umhang aus Leinen verbirgt seine restliche Kleidung, und ein Allerweltsgesicht blickt mit gesenkten Augen direkt auf die Tür zur Asservatenkammer und Leichenhalle. Als wäre es das natürlichste der Welt, öffnet er die Tür und verschwindet im Keller. Baras und Grimmwart schleichen sofort hinter her. Jonathan kommt zwar bis zur Tür mit, gibt dann aber auf. Sein Plattenpanzer ist einfach zu laut.

Baras und Grimmwarte lauschen in der Dunkelheit.
“Ja, ein Verwandter, kein Problem.”, ertönt die Stimme der Wache.

“Ich möchte dabei ungestört sein.” Die Stimme des Fremden ist nüchtern, ohne den Hauch einer Emotion. So als ob er einfach nur Fakten feststellt.

“Ja, ungestört.”

Es klimpert kurz, als würde ein Geldbeutel den Besitzer wechseln.

“Ungestört. Wir verstehen uns! Ich geh dann mal kurz austreten.”

Eine Tür knarrt und Schritte kommen auf auf Baras und Grimmwart zu. Beide verdrücken sich schnell in eine Kammer. Als die Schritte weg sind, schleichen sie zur Leichenhalle. Baras starrt durch einen Schlitz in der Tür und sieht Dämmerlicht. Die Doppeltür am Ende steht offen und gedämmtes Tageslicht fällt in den Raum. Der Fremde scheint die Leichen zu untersuchen.

Baras stemmt die Tür auf und schreitet mit Grimmwart in den Raum. Die Armbrust im Anschlag gehen sie langsam auf den Fremden zu. Ein kurzer Wortwechsel bringt nichts Neues. Der Fremde ergreift dann die Initiative und greift. Der Kampf ist kurz und heftig. Der Fremde muss übel einstecken und flieht, kaum dass auch Jonathan den Raum betreten hat. Es entspinnt eine wüste Verfolgungsjagd, doch schlussendlich stellen die Helden den Fremden. Er bietet ihnen einen Handel an, doch die Helden gehen nicht darauf ein und stechen den Fremden ab. Dann stabilisiert ihn Jonathan, Grimmwart wirft ihn sich über die Schulter und sie suchen einen Ort auf, wo sie ihn ungestört verhören können. “Ich weiß da was!”, meint Jonathan, “gleich hier in der Nähe – Dead Dog Alley!”.

Dead Dog Alley – [Freie Stadt Sasserine, 18. Tag im Monat des Schwärmens 594 AZ]
Jonathan heilt Harid, der wieder zu Bewusstsein kommt. Harid schlägt einen Handel vor: Informationen gegen seine Freiheit. Die Helden stimmen zu und schwören allesamt auf seine Ehre. Harid erklärt, dass Mr. Dory ihm den Auftrag gegeben hat, eine bestimmte Person aus der Leichhalle der Sonnaufgangsgarnison zu holen. Er zeigte ihm ein Bildnis der Person, das Harid sich einprägte. Die Leich sollte dann in das nordöstliche Leichenhaus auf dem Sasserine-Friedhof gebracht werden.

“Welches Interesse hat Mr. Dory an der Person?”, erkundigt sich Baras.

“Gar keins”, antwortet Harid. “Er erledigt Geschäfte ohne Nachfragen. Genau wie ich. Das war der Auftrag: Die Leiche holen und auf dem Friedhof abliefern. Nicht mehr, und nicht weniger.”

Die Helden machen Harid los, welcher sich sofort aus dem Staub macht.

Friedhof – [Freie Stadt Sasserine, 18. Tag im Monat des Schwärmens 594 AZ]
Baras, Grimmwart und Jonathan gehen zum Friedhof. In der Nähe der von Harid beschriebenen Leichenhalle finden sie ein Mausoleum mit dem Namen ‘Bergerac’, in dem Baras zwei Steinsärge entdeckt – vermutlich die Eltern der Bergeracs.
Jonathan untersucht derweil die Leichenhalle. Es ist ungewöhlich kühl in der Halle – jedenfalls kühler, als man bei einem tropischen Sommertag erwarten würde. Grimmwart entdeckt alte Runen, die in die Marmorbänke geritzt sind und die kühlen Frost in das Marmor bannen.
Da sich in der Halle außer zwei Leichen und einem Tisch mit Balsamierutensilien nichts von Belang befindet, gehen die Helden wieder nach draußen und machen es sich im Schatten zwischen zwei Mausoleen bequem. Sie genießen die warme Mittagssonne und hängen ihren eigenen Gedanken nach. Bald schon kommt ein junger Mann in den Kleidern der Wee Jas auf den Friedhof geschlendert und begibt sich in die Leichhalle. Nach kurzer Zeit kommt er wieder heraus und setzt sich vor die Halle. Er wartet und genießt ebenfalls die Sonne. Nach anderhalb Stunden warten wird er aber unruhig. Jonathan begibt sich zu ihm und fragt ihn etwas aus. Der junge Geweihte hat heute morgen überraschend die Aufgabe bekommen, eine Leiche für eine Bestattung vorzubereiten. Wer die Leiche ist, weiß er nicht – das hat sein Meister, Varios Leveque, ihm nicht gesagt. Gelangweilt und genervt vom Nichtstun macht sich der junge Initiat wieder auf den Weg zum Tempel.

Die Helden sind ratlos. Wie können sie Beweise gegen die Bergeracs sammel? Es scheinen sich mehrere Pfade anzubieten: Mit Varios Leveque im Tempel sprechen, hier warten – in der Hoffnung, dass die Bergeracs auftauchen -, bei den Bergeracs einzubrechen und dort nach Beweisen zu suchen, oder Mr. Dory aufsuchen, in der Hoffnung, dass sich dort Beweise finden lassen. Mr. Dory scheint die beste Spur zu sein, da die Beerdigung nach der Nachricht des jungen Wee Jas Geweihten vermutlich abgesagt werden wird und das Haus der Bergeracs gut bewacht wird – schließlich werden dort täglich große Summen umgesetzt. Um sicher zu stellen, dass die Bergeracs heute keine Beerdigung vornehmen, setzen sie bei Hauptfrau Ibini durch, dass die Leiche in einer Zelle eingekerkert und die Sicherheitsvorkehrungen erhöht werden.

Schattenküste – [Freie Stadt Sasserine, 18. Tag im Monat des Schwärmens 594 AZ]
Die Helden marschieren einmal durch die Stadt und gelangen in die Schattenküste. Das Lagerhaus von Mr. Dory befindet sich am äußersten Ende des Kais. Es ist weit in den Kanal gebaut und bietet viel Platz für diverse Handelswaren. Auf dem Dach des dreistöckigen Gebäudes befindet sich ein großer Kran, an dem ein Schiffsrumpf befestigt ist, in dem Mr. Dory leben soll.
Der Eingang zum Lagerhaus wird von einem Bewaffneten bewacht, der die Helden zu XXX schickt, welcher das Tagesgeschäft überwacht. Nach einer kurzen Goldtransaktion verrät er, dass er mit Mr. Dorty fast nur per Notizen kommuniziert, die er abends auf seinem Schreibtisch hinterlässt und morgens neue Anweisungen von Mr. Dorty findet. Er macht den Helden keinen Mut, dass sie je einen Termin mit ihm bekommen werden.

XP: 1.400 (7. Stufe), 1.200 (8. Stufe)
Beute:
- Harid:
Dolch
Handarmbrust
Studded Leather
Brosche
24GM
- Pierre-Louis
Rapier und Armbrust

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headrevolution

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