Adventures in Sasserine

Log: Ausgeräuchert

Armenhaus – [Freie Stadt Sasserine, 17. Tag im Monat des Schwärmens 594 AZ]
Nachdem der letzte der Rattenmenschen den Helden entkommen ist, machen sich Corak, Yavia und Jonathan wieder auf den Rückweg zum Waisenhaus. Die Bewohner sind noch in ziemlichem Aufruhr, aber mit der Zeit lassen sich die Kinder und die Familien wieder beruhigen.
Jonathan macht sich auf, um der Vorsteherin der Pelorkirche in Sasserine, Aurana Kera Gosalar, von den Ereignissen der Nacht zu berichten. Die Aurana kommt zum Armenhaus, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. In der Zwischenzeit alarmiert Jonathan die Stadtwachen.

Die Aurana ist über den Angriff sehr erbost. Sie ersucht die Helden, die Angreifer zu stellen und der Stadtwache zu übergeben. Weiterhin zeigt sie sich sehr besorgt, dass das Armenhaus tatsächlich bald leer stehen könnte:

„Wie viele Räume sind denn noch bewohnt?“

„Noch zwei Familie und eine Gruppe Waisen“, antwortet Jonathan.

„Ihr müsst aufpassen, dass ihr diese Gruppen nicht auch noch verliert, Jonathan von Askadin! Denn wir haben momentan Schwierigkeiten, neue Bewohner zu finden.“

„Das ist ja seltsam“, wundert sich Yavia. „In der Stadt gibt es doch viele Arme – die sollten doch froh sein, ein Dach über dem Kopf zu haben.“

„Dem ist aber nicht. Die Leute haben jedoch Angst, in unser Haus zu ziehen. Es ist so, als ob jemand bewusst einen schlechten Leumund streut und die Bewohner dieses Viertels in Angst und Schrecken versetzt. Wir müssen also nicht nur dafür sorgen, dass die Verantwortlichen gestellt werden, sondern auch die Reputation dieses Hauses wieder herstellen!“

Die Helden legen sich wieder schlafen, um wenigstens etwas Kraft zu schöpfern. Corak allerdings hat einen Albtraum, der ihn schweißgebadet aufwachen lässt. Corak ist erschöpft und fühlt sich schwach, und das hämische Lachen, dass er am Ende seines Traumens zu hören meinte, klingt ihm noch länger in den Ohren…

Rostiger Pirat/Vanderboren-Anwesen – [Freie Stadt Sasserine, 17. Tag im Monat des Schwärmens 594 AZ]
Aras, der in den letzten Tagen gemeinsam mit Aeleth Terellia musiziert und sich ein, zwei neue magischen Melodien angeeignet hat, erhält eine Nachricht von Lavinia Vanderboren mit der Bitte um einen Besuch. In Vanderboren-Anwesen angekommen berichtet Lavinia, dass sie vom Handelsgericht als vorläufiger Verweser der Restarte-Angelegenheit ernannt worden ist. Sie bittet Aras und die Heldengruppe, eine Tabakladung für die „Seedrache“, das neue Schiff der Vanderborens, zusammen zu stellen. Aras verspricht, sich mit den Helden zu besprechen, und eilt dann zum Armenhaus.

Armenhaus/Vanderboren-Anwesen/Stadt – [Freie Stadt Sasserine, 17. Tag im Monat des Schwärmens 594 AZ]
Im Armenhaus wird Aras von Martyn empfangen wird. Aras lässt sich berichten was in der letzten Nacht passiert ist und entschließt sich dann barmherzig zu sein und gibt dem Mann fünf Goldstücke, da er für alle Bewohner einschließlich der Helden was Gutes zu Essen besorgen soll. Bald ist Martyn mit einem großen Beutel voller einfacher aber leckerer Lebensmittel wieder da, und die beiden Familien, die Waisenkindern und die Helden stärken sich bei einem lebhaften Mahl.
Corak und Yavia berichten Aras von ihrem Unterfangen hier und Aras ist natürlich sofort mit von der Partie, weist aber seine Kameraden noch darauf hin, das Lavinia wieder um die Dienste der Helden gebeten hat und erzählt von dem Tabakunterfangen.

Gegen Mittag verteilt sich die Gruppe: Aras, Chuttle und Yavia machen sich auf zu Lavinia und Corak zieht los um Holzwaffen zu besorgen, da er den Kindern das Kämpfen beibringen will. Das erneute Gespräch mit Lavinia endet damit, dass Yavia nun auch in ihre Dienste getreten ist, ihr allerdings das Hexenkuratorium stets vor den anderen Pflichten kommen wird.

Lavinia beauftragt die Gruppe, 27 Ballen Tabak (à 100 Pfund Gewicht) aus Davads Kontor und von drei Bauern zu erstehen, bei denen Davad das Vorkaufsrecht hat. Aras erfährt, dass es zwei Sorgen von Tabak gibt: Sasseriner Tabak und Bauerntabak – letzterer schmeckt allerdings nicht sehr gut. Weiterhin gibt es drei Qualitätsstufen (einfach, gut, sehr gut). Das Standardmaß für Tabak ist guter Sasseriner, welcher zu 5 Silberkronen das Pfund, d. h. 500 Silberkronen pro Ballen, gehandelt werden. Lavinia hat 13.500 Silberkronen zur Verfügung, um Tabak zu kaufen. Der Auftrag ist, 27 Ballen guten Sasseriners zu kaufen und den Preis so gering wie möglich zu halten.

Die Tabaksorte kann mit Wissen (Natur), die Qualität mit Schätzen und der Preis mit Diplomatie bestimmt werden. Möglicherweise kann man die Bauern bei richtigem Verhalten oder wenn man einen weiteren Vorteil anbietet, gnädig stimmen (oder bei unvorteilhaftem Verhalten verärgern).

Lavinia möchte, dass sich die Helden so früh wie möglich auf den Weg mache, doch die Helden wollen noch eine Nacht im Armenhaus verbringen. Sie versprechen, am nächsten Morgen die Schatulle mit dem Geld abzuholen und dann mit drei Ochsengespannen auf die Reise zu gehen. Ebenfalls erfahren die drei Helden, dass im Hexenkuratorium eingebrochen und etwas gestohlen wurde. Entsetzt darüber eilt Yavia, gefolgt von den anderen beiden zum Kuratorium.

Yavias anfänglicher Verdacht bestätigt sich: Das Auge des Zyklopen wurde gestohlen, während Lux Seoni unter falschen Vorwand an das andere Ende der Stadt gelockt wurde, um Hinweisen über einen alten Tempelkomplex nahmen „Rappan Athuk“ nachzugehen. Seoni konnte magische Residualschwingung nachweisen, allerdings von einer Energieform, die ihr nicht vertraut sind. Der Verdacht liegt nahe, dass die Olmanen gekommen sind und sich das Artefakt zurückgeholt haben. Yavia wird beauftragt, das Auge – notfalls unter Anwendung von Gewalt – zu sichern und dem Hexenkuratorium zuzuführen.

Während die 3 also unterwegs sind, ist Corak schon lange mit den Waffen bei den Kindern gewesen und hat ihnen ein paar Grundzüge beigebracht und ihnen auch gezeigt, wie sie ihre Kraft und Ausdauer verbessern können, wie es ein Barbar so machen würde. Später am Abend kommen dann auch Yavia, Chuttle und Aras zurück zum Waisenhaus. Aras hat sich noch einen Wachhund namens Harras von Fendal gekauft, der nun auf das Waisenhaus aufpassen soll. Im Gegenzug soll Aras Fendals Namen lobend in seinen Erzählungen erwähnen.

Armenhaus – [Freie Stadt Sasserine, 17./18. Tag im Monat des Schwärmens 594 AZ]
Abends spricht man sich ab, wie die Wachen verteilt werden und man legt sich wieder zur Ruhe. Des Nachts schiebt jemand einen Karren mit Holz und Stroh vor die Eingangstür und zündet diesen an, um die Bewohner auszuräuchern und einzuschüchtern. Auf die ständigen Bewohner wirkt das einschüchternd, aber unsere Helden wären ja keine Helden, wenn sie so etwas aus der Ruhe bringen würde. Beim Blick nach drauße, fängt sich Aras einen Pfeil ein, der ihn fast tödlich am Hals verletzt. Corak macht sich auf den Weg nach draußen und klettert aus dem ersten Stock, und kassiert seinerseits einen Pfeil, der der hünenhafte Corak aber gut wegstecken kann. Da scheint ein Schütze auf dem Dach zu sein. Yavia, geschützt durch magische Rüstung, entdeckt den Angreifer und lässt erst mal einen Blitz los, der Teile des Daches, auf welchem sich besagter Angreifer befindet, ankokelt und demoliert. Corak indes klettert an der Fassade des Hauses hoch und schwingt sich in der jeder Etage erst mal in die Fenster, um kein weiteres Ziel zu sein bis er den Feind stellen kann. Ein weiterer Zauber Yavia’s trifft den Angreifer, einen Rattenmann, so dass er sich gezwungen sieht zu flüchten und mit einem Mordssprung auf dem nächsten Dach landet. Als Corak dann endlich das Dach erreicht, kann er nur noch sehen, wie der Rattenmensch von einem weiteren Zauber Yavias getroffen wird und dann leblos das Dach zur Rinne runter gleitet. Den feurigen Wagen hat Aras derweil mutig ins Wasser geschoben.

Die Nachtwache tritt auf den Plan und während man noch überlegt, wie man den Leichnam dort hinunter bekommt, klettert Corak auf das nächste Haus und gibt dem Körper nen Schubs auf das dieser auf dem Boden aufschlägt. Mittlerweile hat sich der Rattenmann, so wie die anderen aus der vergangenen Nacht wieder in die menschliche Form zurück verwandelt. Einer der Wachen zieht los um die Karre für die Leiche zu holen, während die Gruppe sich überlegt, ob man nicht noch etwas bei der Leiche finden könnte, was weiter hilft. Also macht sich Aras dran und nutzt sein bardisches Geschick um die verbliebene Wache abzulenken, während Yavia die Habseligkeiten und den Siegel Ring der Bergerac an sich nimmt.

Nachtruhe kehrt ein.

XP: 1.200

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headrevolution

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